Bild und Ikone bei Jean-Luc Marion Kommentar zu 'Die Öffnung des Sichtbaren'

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Bild und Ikone bei Jean-Luc Marion

Kommentar zu 'Die Öffnung des Sichtbaren'

Martina Bär | Daniel Benga | Malte Dominik Krüger

Social Science / Sociology / General

Der französische Philosoph und katholische Theologe Jean-Luc Marion (*1946) gilt als einer der bedeutendsten Denker der Gegenwart. Im Anschluss u.a. an Edmund Husserl, Martin Heidegger und Hans Urs von Balthasar hat er eine vielbeachtete Philosophie der Gabe und in seinem Werk „Gott ohne Sein“ einen theologischen Ansatz von Rang entwickelt. Dabei spielen für Marion auch das Bildliche und die Ikone entscheidende Rollen, wie er in seinem Werk „Die Öffnung des Sichtbaren“ näher ausführt. Der hier vorliegende Band bietet einen kooperativen Kommentar zu den einzelnen Abschnitten von „Die Öffnung des Sichtbaren“ und ist aus einer internationalen, interdisziplinären und ökumenischen Tagung in München 2024 hervorgegangen. An der Tagung nahm auch Marion selbst teil und hat für den Kommentar nochmals einen neuen Text zur Thematik beigesteuert. Damit bietet der vorliegende Band eine unverzichtbare Verständnishilfe für Marions Denken und den aktuellen Diskurs von Bildlichkeit sowie Ikonizität in Philosophie und Theologie.

Martina Bär ist Professorin für Fundamentaltheologie und Leiterin des Instituts für Systematische Theologie und Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz. Das von ihr geleitete Institut hat einen nachhaltigen Forschungsschwerpunkt auf die Beziehung zwischen Kunst, Medien und Religion gelegt und fördert den interdisziplinären Dialog zwischen Theologie und Kunst. Darüber hinaus ist sie Herausgeberin der indexierten Fachzeitschrift „Journal for Religion, Film and Media“ (JRFM). Ihre Forschungsinteressen im Bereich der Bildtheorie liegen insbesondere in deren Bedeutung für den interkonfessionellen und interreligiösen Dialog – auch im Hinblick auf den biblischen Diskurs über Mann und Frau als Ebenbild Gottes.

Daniel Benga ist seit 2017 Professor für Liturgik, Patristik und Kirchengeschichte an der Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er verfasste zwei Dissertationen zum Thema der Beziehungen zwischen den lutherischen Reformatoren und der orthodoxen Kirche im 16. Jahrhundert. Weitere Forschungsgebiete von Daniel Benga beziehen sich auf das Ethos des frühen Christentums, das Nicäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis, die Spiritualität der byzantinischen Liturgie und die Theologie der Ikone. Er ist Herausgeber der Buchreihe „Forum Orthodoxe Theologie“ beim Lit Verlag sowie Mitherausgeber der Zeitschrift „Orthodoxes Forum“ an der Universität München.

Malte Dominik Krüger ist lutherischer Theologe an der Universität Marburg. Dort hat er den Lehrstuhl für Systematische Theologie und Religionsphilosophie inne und ist seit 2016 Direktor des Instituts für Hermeneutik. Krüger ist Präsident der internationalen Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für hermeneutische Theologie und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Religionsphilosophie. Krüger betreibt philosophisch-theologische Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Symbol-, Metaphern- und Bildtheorie, wozu auch Projekte zu Digitalisierung, Antisemitismus und Christologie gehören.


Publication Date: 15 October 2026
Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden
Imprint: Springer VS
ISBN-13: 9783658523350
Format: Paperback / softback

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