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Science-Fiction umfasst als Genre spannende Möglichkeiten, in den präsentierten Zukunftsszenarien auch Bedingungen personaler Identität und insbesondere Genderrollen neu zu denken und Alternativen zu entwerfen. Science-Fiction kann daher als eine visionäre Folie dienen, gängige und tradierte Auffassungen von Identität und Gender aus einer anderen Perspektive in den Blick zu nehmen und kritisch zu reflektieren. Da sich mithilfe der Science-Fiction entsprechend gesellschaftliche Strukturen und Rollenstereotype hinterfragen lassen, wird sie auch und gerade in feministischen Diskursen als utopisches, dystopisches oder quasi deskriptives, beschreibendes Medium genutzt. Der Sammelband nimmt die Themenkomplexe Gender, Identität und Feminismus in der Science-Fiction interdisziplinär in den Blick.
Marie-Hélène Adam ist wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie Koordinatorin der medien- und kulturwissenschaftlichen Ergänzungsbereiche am Institut für Germanistik des KIT.
Isabella Hermann ist Politikwissenschaftlerin und untersucht, wie die Science-Fiction aktuelle Diskurse rund um Zukünfte und neue Technologien prägt und reflektiert.
Michael Kühler ist Professor für Angewandte Ethik der gesellschaftlichen Verantwortung an der Fachhochschule Dortmund.
Toni Loh hat eine Professur für Angewandte Ethik, insbesondere Ethik und Transformation, an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (Zentrum für Ethik und Verantwortung und Fachbereich 06 Sozialpolitik und Soziale Sicherung).
| Publication Date: | 22 August 2026 |
| Publisher: | Springer Berlin Heidelberg |
| Imprint: | J.B. Metzler |
| ISBN-13: | 9783662732663 |
| Format: | Paperback / softback |
| Page Count: | 238 |