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Das vorliegende Buch befasst sich mit der Frage, in welcher Weise Überlebende gestorbenen Menschen gedenken und was sie als erinnernswert betrachten. Todesanzeigen und Nachrufe beziehen sich auf verstorbene Menschen. Sie werden stets von den Lebenden mit einer vielfältigen Absicht verfasst. Sie sollen einerseits an die verstorbene Person erinnern und hervorheben, wer diese Person gewesen ist. Sie sind andererseits an lebende Zeitgenossen adressiert und teilen diesen mit, dass an die verstorbene Person erinnert wird und zu erinnern ist. Die untersuchten Nachrufe gelten verstorbenen Krankenpflegerinnen. Sie betonen Leistungen und Besonderheiten der Verstorbenen und tradieren damit schließlich ein bestimmtes Ethos. Allen Nachrufen ist gemein, dass mit ihnen die Werte einer Gesellschaft oder einer gesellschaftlichen Gruppe kommuniziert werden. Die wissenschaftliche Untersuchung von Nachrufen hat ihren Gegenstand in der Vergangenheit dessen, wer und was einst gewesen ist. Die damit in Anspruch genommene Historiographie und die Methode der historischen Dokumentenanalyse werden vorgestellt und ausführlich reflektiert.
Prof. Dr. Martin W. Schnell (M.A.), Lehrstuhlinhaber für Sozialphilosophie und Ethik im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke.
Christine Dunger (PhD), AssProf. am Institut für Pflegewissenschaft und -Praxis, Paracelsus Universität Salzburg und wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sozialphilosophie und Ethik im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke.
Dr. Christian Schulz-Quach (MSc), AssProf. an der Universität Toronto, Psychiater und Palliativmediziner am Princess Margaret Cancer Centre, Totonto.
| Publication Date: | 14 September 2026 |
| Publisher: | Springer Fachmedien Wiesbaden |
| Imprint: | Springer VS |
| ISBN-13: | 9783658521547 |
| Format: | Paperback / softback |