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Der Einfluss von Mentalisierungsfortbildungen auf die Mentalisierungsfähigkeit, Affektwahrnehmung und Symptombelastung

Der Einfluss von Mentalisierungsfortbildungen auf die Mentalisierungsfähigkeit, Affektwahrnehmung und Symptombelastung

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Der Einfluss von Mentalisierungsfortbildungen auf die Mentalisierungsfähigkeit, Affektwahrnehmung und Symptombelastung

Daniel Grafenberger

Psychology / Clinical Psychology

Mentalisieren ist ein multidimensionales Konstrukt, welches bewusst und/oder unbewusst und konstant stattfindet. Vor allem in zwischenmenschlichen Kontakten ist die Mentalisierungsfähigkeit notwendig, um Handlungen, Ideen, Wünsche und Reaktionen des Gegenübers zu verstehen und einzuordnen. Der Grundstein für eine gute Mentalisierungsfähigkeit wird in der frühen Kindheit geschaffen und ist eng verknüpft mit Bindungserfahrungen. Diese These wurde in einer Begleitstudie der Medizinischen Universität Wien im Rahmen einer Mentalisierungsfortbildung für klinisches Personal der Klinik Favoriten untersucht. Eine gute Mentalisierungsfähigkeit geht mit hoher Selbstwirksamkeit einher. In der Behandlung von Patient:innen spielt die Interaktion eine große Rolle, weshalb Mentalisieren und das Wahrnehmen von Affekten als Parameter für den Behandlungserfolg Beachtung finden sollten.

 

 

Daniel Grafenberger arbeitet als Physiotherapeut bei den Psychosozialen Diensten Wien und forscht an der Psychiatrischen Abteilung der Klinik Favoriten (Wiener Gesundheitsverbund) im Bereich der Mentalisierungsbasierten Therapie (MBT).


Publication Date: 15 May 2026
Publisher: Springer Fachmedien Wiesbaden
Imprint: Springer
ISBN-13: 9783658518462
Format: Paperback / softback
Page Count: 57

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